FAQ
Was du vielleicht wissen willst.
Ein paar Dinge, die öfter aufkommen. Fehlt deine Frage, schreib mir — info@mindme-system.com.
Was ist MindMe?
MindMe ist ein Weg, sich im eigenen Inneren zu orientieren, statt sich im Außen festzuhalten. Die Idee dahinter: Du bist nicht kaputt, du bist komplex. Und Komplexes wird nicht gelöst — es wird gelesen und navigiert. Deine Gefühle sind dabei keine Störung, sondern Information: die Karte, an der du abliest, wo du gerade stehst und was du brauchst.
Ganz praktisch findest du das hier als Bücher, als Werkzeuge zum Selbermachen und als Denkangebote — alles rund um dieselbe Frage: Wie liest du dich selbst, statt dich zu reparieren?
Ist das Therapie oder Coaching?
Weder ganz das eine noch das andere — und aus beidem gewachsen. MindMe ist aus meiner Arbeit als Therapeutin und Coach entstanden, und ehrlich gesagt ist die Grenze in der Praxis fließender, als die beiden Wörter vermuten lassen. Die grobe Faustregel: Coaching arbeitet an einer konkreten Frage. Therapie an etwas, das tiefer liegt und mit echtem Leiden verbunden ist.
MindMe ist das, was unter beidem liegt — übersetzt in etwas, das du selbst in die Hand nehmen kannst, auch ohne dass jemand danebensitzt. Kein Behandler, kein Patient, keine Diagnose. Ein System, mit dem du dich selbst steuerst.
Was es ausdrücklich nicht ersetzt: das persönliche Gespräch. Die Beziehung zwischen dir und einem Menschen, der dich begleitet, ist eine eigene Qualität — die baut kein Werkzeug nach. MindMe ist die Ergänzung, nicht der Ersatz.
Und da, wo es wirklich drückt — eine Krise, die bleibt, das Gefühl, allein nicht mehr herauszufinden — ist es kein Rückschritt, sich jemanden zu holen, sondern der klügste Schritt. Dafür ist meine Praxis da, und viele andere auch.
Für wen ist das?
Ehrlich gesagt: Ich bin überzeugt, dass es für jeden ist. Sich selbst lesen und steuern zu können ist keine Spezialdisziplin für schwere Zeiten — es ist eine Fähigkeit, die jedes Leben reicher macht.
Beim Schreiben hatte ich trotzdem einen Menschen besonders vor Augen — um ehrlich zu sein, mich selbst: jemanden, der nach außen funktioniert und innerlich zwischen Aufruhr und Erstarrung pendelt. Der gelernt hat, unangenehme Gefühle wegzudrücken, und merkt, dass das irgendwann nicht mehr trägt. Der nicht mehr an die schnelle „5 Schritte und alles ist gut"-Lösung glaubt, aber einen Weg sucht, sich selbst besser zu verstehen.
Wenn du dich da wiedererkennst, bist du hier genau richtig. Nur eins: Wenn dich gerade etwas mit voller Wucht trifft — eine Krise, die nicht weicht —, ist das hier der falsche erste Schritt. Dann hol dir zuerst echte Hilfe. Alles andere kann warten.
Was ist der Systemkompass?
Der Systemkompass ist das Herzstück von MindMe — eine kleine Landkarte für deinen inneren Zustand. Zwei Achsen genügen: wie angenehm oder unangenehm es sich gerade anfühlt, und wie viel Energie da ist. Daraus ergeben sich vier Wetterlagen — Sturm, Sonne, Nebel, Tau —, und jede sagt dir etwas darüber, was gerade los ist und wozu dieses Gefühl da ist.
Es ist keine Bewertung und kein Test, den du bestehst. Eher ein Ort, an dem du kurz stehen bleibst und schaust: Wo bin ich gerade? Die Karte ist einfach, auch wenn das System dahinter komplex ist. Hier kannst du ihn ausprobieren.
Wie hängt MindMe mit deiner Praxis zusammen?
Das sind zwei Wege mit derselben Haltung. Auf katrinfunke.de arbeite ich persönlich mit dir — 1:1, als Therapeutin und Coach. Da geht es um dein Thema, im echten Gespräch.
MindMe ist die andere Seite: das System dahinter, übersetzt in etwas, das du allein nutzen kannst — wann du willst, in deinem Tempo, ohne Termin. Das eine ist die Begleitung von Mensch zu Mensch. Das andere ist das Werkzeug, das du selbst in die Hand nimmst. Beide kommen vom selben Ort.
Kostet das etwas?
Das meiste hier ist kostenlos. Die Werkstatt, die Denkstücke und alles, was ich auf Social Media teile, kannst du frei nutzen — ohne Konto, ohne Bezahlschranke.
Was etwas kostet, sind die Bücher und die Apps — die stecken in Arbeit, die über das hinausgeht, was nebenbei entsteht. Was umsonst ist, bleibt umsonst.
Wie bleibe ich auf dem Laufenden?
Am einfachsten über die Denkstücke — dort erscheinen regelmäßig neue Texte. Ein Newsletter ist in Vorbereitung; sobald er steht, kannst du ihn hier abonnieren. Und auf Social Media bin ich auch unterwegs, falls dir das lieber ist.
Kein Algorithmus, der dich bei der Stange halten will — nur ab und zu etwas, das vielleicht im richtigen Moment kommt.
Wo fange ich am besten an?
Am schnellsten beim Systemkompass — in zwei Minuten ausprobiert, und du merkst sofort, worum es geht. Wenn du lieber liest, sind die Denkstücke ein guter Einstieg: kurze Texte, die einen Gedanken aufmachen. Und wenn du es ausführlich willst, sind die Bücher der tiefste Weg hinein.
Es gibt keine richtige Reihenfolge. Fang da an, wo es dich zieht.